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Frank Hötger ö.b.u.v. Sachverständiger

Kondensation ...

Luft kann nur eine begrenzte Menge Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf enthalten. Ist der maximale Wert erreicht, herrscht eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent und die Luft ist gesättigt. Wird diese Menge überschritten, gibt die Luft das Wasser wieder als Kondensat ab. Das heißt: Der zuvor gasförmige Wasserdampf in der Luft wird wieder flüssig und schlägt sich als Tau (Kondensat) an den kältesten Stellen der Zimmerwände, an Böden und Gegenständen nieder, - und das kann sehr viel mehr sein als man glaubt. Daher befinden sich Feuchtigkeitsschäden auch meist an Ecken und Übergängen zur Außenwand und Fensterstürzen oder an Orten mit wenig Luftbewegung wie hinter Möbeln.

Die Fähigkeit von Luft, Wasser aufzunehmen, ist jedoch temperaturabhängig, daher spricht man in der Regel auch von relativer Luftfeuchtigkeit. Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte. Kühlt warme, feuchte Luft ab, kann die Sättigungsgenze der Luft erreicht werden, ohne dass zusätzliche Feuchtigkeit zugeführt wurde.

 Beispiel

25°C warme Luft enthält bei einer rel. Luftfeuchtigkeit von 50% absolut 11,76g Wasser pro Kubikmeter. Diese Luft kühlt nun innerhalb kurzer Zeit auf 10°C ab. 10°C kalte Luft ist jedoch schon bei 9,24g Wasser pro m3 gesättigt, - die maximale Speicherfähigkeit der Luft wird also überschritten. Das nicht mehr aufnehmbare Wasser wird als Kondensat wieder abgegeben.

Wie sich Feuchtigkeit in der Luft verhält führt uns die Natur tagtäglich vor: Die Sonne erwärmt ständig große Mengen Wasser, die zu Wasserdampf verdunsten und dann - besonders durch Abkühlen der Luft - kondensieren und sich als Tau an Bäumen und Gräsern zeigen oder als Wolken, Nebel, Regen oder Schnee sichtbar werden.

 
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